2018 CMMI deutsch

Konfiguriere Dein Business: CM Management Änderungen verfolgen und lenken

Was für ein verfluchter Tag. Es gibt sie: Diese Tage an denen einfach Vieles nicht stimmt. Dabei können diese Tage selbst ja nichts dafür, dass sie so sind, wie sie sind.

Gerne unternehme ich dann eine gedankliche Reise in die Vergangenheit und erkenne dann Wahrheiten, die ich so früher nicht wahrgenommen habe. Und Du, mein Vergangenes Ich, hast da eine ganz schön große Verantwortung zu tragen. Deine Interpretation der Vergangenheit entscheidet über Vieles was und wie ich etwas tun werde.

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. Am angenehmsten und in gleichem Maße liebenswert ist das Tätig sein.
Aristoteles

Unser Freund Aristoteles ist gerade beschäftigt den Inhalt unserer Schränke und Schubladen in der Küche neu zu ordnen. Und das hält ihn natürlich nicht davon ab seine philosophischen Weisheiten mit seinem Tätig sein zu verbinden. Mir ist aktuell nicht klar, was er mit dieser neuen Ordnung der Teller, Schüsseln, Gewürzdosen,… erreichen möchte. Seine liebenswerte Art und Weise mit dem Thema Hoffnung umzugehen fasziniert mich jedoch immer wieder.

Ja, die Hoffnung… an so manchen verfluchten Tagen fehlt diese einfach. Und kann auch nicht mal so hergezaubert werden. Ein Blick auf das Christentum hilft auch nicht unbedingt. Der christliche Glaube auf

  • Vergebung
  • Erlösung
  • Ewiges Leben

ist nicht konform mit meinen aktuellen Gedanken. Obwohl in einem größeren Kontext vielleicht doch! Meine Tätigkeiten in der Vergangenheit spiegeln mir meinen aktuellen Status und könnten ja auch auf einer Skala von 1 bis 42 eingestuft werden. Oh je, jetzt wird es doch etwas kompliziert. Schnitt! Pause!

Als kleines Unternehmen habe ich die Freiheit einfach mal Nein zu sagen. Und auch das Ja gezielt einzusetzen. Diese Handlungsfreiheit ermöglicht es mir meinen Willen gezielt einzusetzen. Äußere Umstände wie zum Beispiel der Zwang durch Andere erkennen und für mich entscheiden welchen Weg ich gehe möchte.

Das war nicht immer so

Du, mein vergangenes Ich, hast Dich immer mal wieder gebeugt. Auch vor Kunden. Und das ist dann wirklich nicht einfach aus diesem Strudel herauszukommen: Nun werde ich gezielt mein Vorgehen meinen Kunden transparent machen. Die Ergebnisse meiner Arbeit mit einem festen Vorgehen an meine Kunden übergeben. Überhaupt das Thema Transparenz in den Vordergrund zu stellen.

Das ist neu und das ist der Weg

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Freund Aristoteles. Es muss so ungefähr vor 3 Monaten gewesen sein. Wir saßen in einer etwas düsteren Spelunke und hatten sicherlich schon 3 dunkle Biere getrunken. Es roch nach Rauch. Und auch er hatte sich eine Zigarre gegönnt; zog immer mal wieder genüsslich daran. Auch machte es ihm eine große Freude die kreativsten Rauchschwaden aus seinem Hals heraus zu formen. In dieser Haltung, schon fast provokativ als Kapitalist, als Mensch mit Macht darstellend, meinte er dann ganz kühl und erhaben

Dieselbe Kraft der Seele, welche die Tapferkeit erzeugt, ist auch die, welche den Menschen zur Behauptung seiner Freiheit und zur Herrschaft über andere geeignet macht.
Aristoteles

Der Ausdruck „die Herrschaft über andere“ hat es in sich. Und doch ist es wieder nur ein Spiel. Andere… das könnten auch die Anteile in mir, zum Beispiel mein Du, das Du, sein. Andere… auch meine Mitbewerber, meine Kunden. Und schon bin ich in eine ganz vielfältige Kommunikation eingestiegen.

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Im Rahmen der Konfiguration der Ergebnisse meiner Arbeit gebe ich einen Teil meiner Herrschaft ab. Und das ist gut so! Das konsequent transparente Arbeiten an meinen Produkten hilft mir mich zu strukturieren. Und erleichtert auch die Zusammenarbeit mit meinen Kunden. Ganz sicherlich ist auch so eine vereinfachte Kommunikation möglich.

Mit einer heiteren, zuversichtlichen und lebenbejahenden Grundhaltung werde ich nun auch das Aktive Zuhören bei Gesprächen mit Kunden zelebrieren.

Stillstand ist der Tod. Bleibt alles anders.
Herbert Grönemeyer

Meine Software Produkte leben davon, dass kontinuierlich Änderungen und Erweiterungen im Sinne der Kunden durchgeführt werden. Meinen Kunden soll es gut gehen. Und meinen Produkten ebenso. Auch mir.

Änderungsanträge verfolgen

Und so ist es ja irgendwie logisch, dass gewünschte Änderungen genauer betrachtet werden. Auch diese sollten dann in einer wohlgeformten Art und Weise bearbeitet werden können. Da ist immer mal wieder Bewegung drin, denn nicht jeder Kunde ist gleich.

Sobald das Prinzip der Bewegung hinzukommt, schließt sich eine Sache ohne Unterbrechung an die Nächste an.
Aristoteles

Ja, genau so soll es sein. Kunden bewegen sich, der Markt bewegt sich und Du hast Dich auch immer bewegt. Und in Zukunft werde ich mich mehr in eine standardisierte Bewegung zwingen. Allerdings spüre ich aktuell noch Deine Zurückhaltung. Du, mein vergangenes Ich, bist noch der Meinung, dass ein Standard bei dem Verfolgen von Änderungsanträgen uns gemeinsam hemmt. Unser gemeinsam flexibles Handeln hat uns ja schließlich dort hingebracht, wo wir aktuell stehen: Uns geht es doch prima!

Und da widerspreche ich Dir: Mit den aktuell zunehmenden Software Projekten muss ich immer wieder meine Denke neu justieren. Die einzelnen Projekt sind in unterschiedlichen Phasen und es würde mir sicherlich die Arbeit erleichtern, wenn Änderungswünsche in einer ähnlichen Form behandelt werden. Wir probieren das jetzt einfach mal: Okay?

Aristoteles hat unseren inneren Dialog verfolgt. Und motiviert uns nun, die Änderung unseres Vorgehens bei Änderungen genauer zu betrachten. Ich will mit ihm eine ganze Weile darüber sprechen. Alleine. Und Dich, mein liebes Du, habe ich in dieser so kostbaren Zeit einfach mal ausgesperrt. Ab in die Besenkammer. Tür zu!

Ich habe einfach keine Lust immer und immer wieder auf den Status Quo sitzen zu bleiben. Die Anpassungsfähigkeit muss natürlich bei den Überlegungen zu Änderungen gewährleistet sein. Und auch die Verfahrensverbesserung beim Kunden – sowie auch bei mir – muss jederzeit im Vordergrund der Überlegungen sein. Aber der von Henry Ford immer gefürchtete Fäulnisprozess in der Produktion sollte nie beginnen. Nie!

Wenn ich bei gewünschten Änderungen sowie auch Forderungen nacheinander

  • die Auswirkungen konkret analysiere,
  • den Antrag kategorisiere und priorisiere,
  • mit relevanten Stakeholdern prüfe und abstimme,
  • sowie den Status der Änderung bis zum Abschluss verfolge,

dürfte an sich nichts mehr schief gehen. Idee: Um mich an die Tun Begriffe zu gewöhnen, ist es vielleicht sinnvoll eine Microsoft Excel Tabelle zu erstellen. In Spalte 1 die gewünschte Änderung, ab Spalte 2 die Adjektive der verwendeten Verben.

Die Einzelbestandteile der konkreten Analyse dürfen sich in den nächsten Monaten entwickeln. Auch die Kategorisierung wird sicherlich einem Änderungsprozess folgen. Doch da bin ich äußerst zuversichtlich, dass das funktionieren wird.

So hat das Verfolgen von Änderungsanträgen Hand und Fuß. Dieses soll so in nächster Zeit stringent angewendet werden. Ich erhoffe mir nun, mit den Anforderungen der Kunden besser zurecht zu kommen. Und meine Zeit und Energie ab jetzt besser einteilen zu können.

In der Besenkammer ist es dunkel. Und an sich bereue ich den Schritt Dich, mein Du, dort einfach mal geparkt zu haben. Nun öffne ich wieder die Tür und sehe Dich in der Besenkammer auf einem alten Hocker sitzen. Zwischen dem ganzen Gerümpel wirkst Du wie ein kleines Kind, dass zur Bestrafung ein Weile über seine Missetaten nachdenken soll. Doch so ist es ganz und gar nicht.

Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.
Aristoteles

Deine Erfahrung hat uns an diesen Punkt gebracht. So hilft mir ja Dein bestimmendes Auftreten und das Bestehen auf alten Grundsätzen einen Gegenpol im Sinne einer noch besseren Zukunft zu entwickeln. Schön, dass es Dich gibt!

Konfigurationseinheiten lenken

Das ist ja alles schön und gut, meinst Du: Die einzelnen Schritte bis zum Umsetzen dürfen gerne so gemacht werden. Wichtig ist doch, und das ist Deine Meinung, dass es getan wird. Der Beschluss zur Änderung eines Arbeitsergebnisses ist klar, und auf gehts!

So war das mal… Ich erkläre Dir: Ab jetzt werden auch Software Umsetzungen in einen Terminplan eingepflegt. Denn die Erfahrung – und das müsstest Du ja eigentlich wissen – hat mir gezeigt, dass überlappende Projekte mit ihren Anforderungen verbunden werden können. Und so ein Nutzen für mehrere Kunden gleichzeitig erreicht werden kann.

Ein passendes Mittel hierzu ist die neue Projektvorschau. Ein einfaches Microsoft Word Dokument, in dem der Kunde genau sehen kann, welche Umsetzungen wann geplant sind. Pro Woche sind es nicht mehr als 3 Punkte. Der aktuelle Monat und der Folgemonat werden voraus geplant. Mit 2 Kunden praktiziere ich schon dieses Vorgehen. Und weißt Du was… die Kommunikation mit den Kunden verändert sich. Sie ist positiv. Mit der Projektvorschau lenke ich also nicht nur die Änderungen der Arbeitsergebnisse. Nein, auch die Kommunikation wird im positiven Sinne gelenkt.

Du bist jetzt ganz ruhig geworden. Immer noch mit skeptischen Blick sitzt Du auf dem alten Hocker und hoffst, dass ich vor lauter Begeisterung nun endlich auch die Tür der Besenkammer frei mache. Das Licht des Flures scheint in die Kammer. Und das muss für Dich schon etwas merkwürdig gewesen sein. Wahrscheinlich stand ich im Türrahmen so wie eine Helden Comic-Figur und das von hinten scheinende Licht aus dem Flur hat dieses auch noch betont.

Es riecht nach Kaffee. Aristoteles hat anscheinend auch schon den Tisch gedeckt. Und bittet uns, das Gespräch im helleren Schein der Sonne gerne weiterzuführen. Die Creme Torte vom Bäcker gegenüber wartet auf ihre Abnehmer.

Als wir dann zu dritt in geselliger Runde uns gegenseitig Kaffee einschenken und die Torten Stücke auf die Teller gleiten lassen, meint unser Freund:

Eine vollkommene Freundschaft gibt es nur zwischen guten und an Rechtschaffenheit gleichstehenden Menschen.
Aristoteles

Später, als ich mal wieder alleine für mich bin, ist mir klar geworden: Mit der Projektvorschau habe ich eine Konfigurationseinheit geschaffen, deren Einfachheit von allen Beteiligten sofort verstanden wird. Die Lenkung der Projektvorschau kann in dem Dokumenten Bereich meiner QuoMod Software direkt geschehen. Die Ablage in der Cloud des Kundenportals auf der QuoMod Homepage kann ebenso wunderbar genutzt werden.

Tun: Änderungsanträge für Konfigurationseinheiten verfolgen. Änderungen an Konfigurationseinheiten lenken.
Ergebnis: Änderungen an Arbeitsergebissen unter Konfigurationsmanagement werden verfolgt und gelenkt.